71. Tour de Romandie - Omnium Olympiasieger Elia Viviani gewinnt 3. TDR Etappe in Payerne

Elia Viviani gewinnt die 3. Etappe der TDR 2017 in Payern - Foto: Stefano Sirotti Elia Viviani gewinnt die 3. Etappe der TDR 2017 in Payern - Foto: Stefano Sirotti

29.04.2017 04:10:44 Der 28 jährige Bahn Omnium Olympia Sieger von Rio de Janeiro Elia Viviani aus Italien gewann die dritte und mit 187 Km längste Etappe der 71. Tour de Romandie von Payerne nach Payerne im Waadtländischen Hauptort des Bezirk Broye im Sprint des 114 köpfigen Feldes. Der aus Isola della Scala in der Provinz Verona stammende Sky Profi Elia Viviani  verwies dabei seinen Landsmann Sonny Colbrelli und den Deutschen Maximilian Schatzmann auf die Ehrenplätze, und dies nachdem er am Freitagmorgen vor dem Start in Payerne vernehmen musste dass er von seinem Team nicht für den 100. Giro d Italia aufgeboten worden war." Das war keine Rache.Die Nichtberücksichtigung für den Giro war ein taktischer Grund. Ich muss meinem Team für die heutige Unterstützung ein Kränzchen widmen.Sogar Chris Froome unterstütze mich auf dem letzten Kilometer im Kampf um den Tagessieg." sagte der fünffache Bahn Europameister Elia Viviani, der 2015 in Grenchen im Velodrome das EM Meister Trikot im Omnium erobert hatte, aber auf der Strasse in den letzten 13 Monate sieglos war. Seinen letzten Triumpf hatte Viviani im März 2016 bei den drei Tagen von La Panne in einer Etappe in Koksijde in Belgien auf der Strasse feiern können. Alle sieben Schweizer erreichten das Ziel in der gleichen Zeit wie der Sieger im 114 köpfigen Feld, wobei Stefan Küng rund 10 km vor dem Ziel einen Angriff lanciert hatte, der aber diesmal scheiterte. So wurde sein BMC Teamkollege Danilo Wyss im Massenspurt als bester Schweizer als 34. rangiert. In der Gesamtwertung verteidigte der Italiener Fabio Felline sein Leader Trikot vor der 163,5 km langen Königsetappe vom Samstag von Domdidier FR nach Leysin VD hinauf mit Erfolg. Der Gewinner der zweiten Etappe von Aigle nach Bulle, der Thurgauer Michael Albasini liegt als bester Schweizer mit 14 Sekunden Rückstand als neunter nach wie vor auf einem Top-Ten Platz.(mdy)     Mehr...


71. Tour de Romandie - Stefan Küng sorgt in Bulle für den zweiten Schweizer Sieg innerhalb von 24 Stunden

Stefan Küng gewinnt die 2. Etappe der TDR 2017 in Bulle - Foto: Stefano Sirotti Stefan Küng gewinnt die 2. Etappe der TDR 2017 in Bulle - Foto: Stefano Sirotti

28.04.2017 08:41:11 Der 23-jährige Thurgauer Stefan Küng feierte in Bulle 24 Stunden nach dem anderen Thurgauer Michael Albasini bei misserablen Wetterverhältissen bei der Tour de Romandie bereits den zweiten Schweizer Sieg. Auf der wegen Schnee und Regen um 24,2 km verkürzten Strecke, ohne die Abfahrt von Champéry VS ins Rhonetal hinunter, mit Start in Aigle VD, wo bereits der Prolog und der Start der ersten Etappe nach Champéry hinauf rollte übernahm bereits kurz nach dem Start eine vierer Gruppe mit den beiden Belgier Sander Armee und Frederik Veuchelen, dem Ukrainer Andriy Grivko  und dem BMC Fahrer Stefan Küng das Kommando. Nachdem zuerst der neue Bergpreis Leader Armee rund 20 Km vor dem Ziel das Tempo nicht mehr halten konnte war es dann auch um seinen Landsmann Veuchelen geschehen, der nach einem Angriff von Grivko4 km vor dem Zielstrich aus der Entscheidung fiel. So kam es zum Zweier Sprint zwischen dem Astana Exponenten und dem Ostschweizer Stefan Küng denn Stefan Küng mit einer taktischen Meisterleistung für sich entscheiden konnte. Der Einzel Verfolgungs-Weltmeister auf der Bahn von2015 und Mannschafts Weltmeister auf der Strasse mit dem Team BMC hatte bereits am 1. Mai 2015  die 169,8 km lange Tour de Romandie Etappe von La Neueville nach Freiburg gewonnen. Nach mehreren schweren Stürzen und Gesundheitlichen Problemen in den letzten zwei Jahren die ihm den Start an den Olympischen Spielen in Rio verunmöglichten war der Triumpf in Bulle im Greyerzer Hauptort erst der zweite Erfolg in der World Tour für den 1,93 m grossen Küng. " Ich wollte heute unbedingt als erster in der linken Kurve in die Zielgerade einbiegen. Ich wusste dass es auf den letzten 350 Meter leicht Bergauf geht. So konnte ich den Ukrainer von der Spitze aus im Finish besiegen." waren die ersten Worte von Stefan Küng im Ziel. " Das ist definitiv mein schönster Sieg für mich. Das ist eine grosse Erleichterung für mich, nachdem in den letzten zwei Jahren so viel passiert. Das ist auch gut für das Selbstvertrauen." sagte Küng in Bulle weiter, der am Vorabend von seinem Sportlichen Leiter grünes Licht für eine Flucht auf der auf 136,5 km verkürzten Strecke von Aigle ins freiburgische Greyerzerland erhalten hatte die er bei misserablen Wetterverhältnissen erfolgreich durch ziehen konnte. Und wie im Radsport üblich erhielt Stefan Küng im Ziel für seinen Triumpf einen vierstelligen Geldbetrag und nicht einen Muni. Denn zum Vergleich jedes Jahr im November findet in Bulle ein hochkarätiger Internationaler Strassenlauf statt, bei dem der Männersieger jeweils einen lebenden Stier und die Frauensiegerin eine Vachette(Rind) erhält. Letztes Jahr sicherten sich der Kenianer Patrick Ereng und die Schweizer Olympiateilnehmerin Fabienne Schlumpf aus Wetzikon diese sonst nur im Schwingen üblichen Preise in Bulle, wo jedes Jahr der grösste Munimarkt des Landes über die Bühne geht. Mit 20 Sekunden Rückstand auf Stefan Küng und Andriy Grivko gewann der Italienische Top Sprinter Sonny Colbrelli vom Bahrain- Merida Team den Sprint des 105 köpfigen Feldes um den dritten Platz. 
Mit Mathias Frank (41.),Sébastien Reichenbach (51.) Michael Albasini (66.), Tom Bohli(86.), Michael Schär (101.) und Danilo Wyss (105) kamen die anderen sechs Schweizer alle miteinander im Feld ins Ziel. Der Italienische Prologsieger Fabio Felline behielt als Tagessechste das Leader Trikot der 71. Tour de Romandie mit acht Sekunden  Vorsprung vor dem Deutschen Maximilian Schachmann. Michael Albasini als neunter, Mathias Frank als 20. und Sébastien Reichenbach auf Rang 34. liegen mit Rückständen von 14 bis 28 Sekunden vor den letzten drei Etappen aus Schweizersicht am besten im Rennen.(mdy)    Mehr...


71. Tour de Romandie Siebter Streich von Michael Albasini an der Westschweizer Rundfahrt.

Michael Albasini gewinnt in Champéri seine 7. Etappe bei der TDR - Foto: Stefano Sirotti Michael Albasini gewinnt in Champéri seine 7. Etappe bei der TDR - Foto: Stefano Sirotti

26.04.2017 23:18:00 Fabio Felline verteidigte das Leader Trikot von Manfred Dysli Der 36 jährige Thurgauer Michael Albasini ist in Top Form. Nach seinem dritten Platz am Amstel Gold Race, dem fünften Platz an der Fléche Wallonne und Rang sieben bei Lüttich-Bastogne-Lüttich in den letzten zehn Tagen gewann der Orica Scott Profi nun die erste Etappe der 71. Tour de Romandie von Aigle VD in die Walliser Skistation Champéry über173,3 km. Im letzten Jahr bei der Jubiläums Westschweizer Rundfahrt hatte Albasini bei der Schluss Etappe von Ollon VD nach Genf seinen sechsten Etappensieger in diesem UCI World Tour Event feiern können. Mit seinem Spurtsieg  im 58 köpfigen Spitzenfeldes vor dem Italiener Ulissi und dem Spanier Jesus Herrada hisste sich Michael Albasini mit seinem siebten Streich hinter dem Italiener Mario Cipollini (14 Siege) und den beiden Schweizer Radsportlegenden Hugo Koblet (9 x) und Ferdi Kübler (8x) allein an die vierte Stelle in der Liste der Etappenjäger in der Tour de Romandie."Heute musste ich am Anfang im Regen durch beissen. Ich bin positiv ,dass ich mit den besten bis am Schluss auf diesen rund 4000 Höhenmeter mithalten konnte und dann den finalen Schluss Sprint gewinnen konnte." sagte Michael Albasini im Ziel, der am Vortag im verregneten Prolog Zeitfahren über 4,8 km in Aigle wie zahlreiche andere Spitzencraks keine Risiken eingegangen war. Neben Tagessieger Michael Albasini kamen auch der letztjährige TDR achte Mathias Frank als elfter und der Walliser Sébastien Reichenbach als 44 mit dem Spitzenfeld ins Ziel, während die anderen vier Eidgenossen zwischen 3:15 Min- 12:36 Min. einbüssten. Der Ueberraschungssieger des Prolog der Italiener Fabio Felline konnte mit der Spitze mithalten und verteidigte so sein Leader Trikot mit Erfolg. Michael Albasini liegt vor der 160,7 km langen zweiten Etappe von Champéry nach Bulle dem Hauptort des Greyerzerland mit 14 Sekunden an neunter Stelle im Gesamtklassement. Mathias Frank folgt als 20.mit 20 Sekunden Rückstand und Sébastien Reichenbach auf Position 37 mit 28 Sekunden Verspätung. Der grosse Tour Favorit Chris Froome liegt nach seinem diskret gefahrenen Prolog Zeitfahren und dem fünften Platz bei der Bergankunft in Champéry als 39. und 29 Sekunden Rückstand auf Fabio Felline.(mdy)   Mehr...


71. Tour de Romandie: Ueberraschungs Sieg durch den Italiener Fabio Felline im Prolog in Aigle

Fabio Felline gewinnt den Prolog und das gelbe Trikot der TDR 2017 - Foto: Stefano Sirotti Fabio Felline gewinnt den Prolog und das gelbe Trikot der TDR 2017 - Foto: Stefano Sirotti

26.04.2017 07:43:26 Bei schweren Bedingungen mit Regen und  nassen  Strassen begann die 71. Tour de Romandie in Aigle VD mit einem Uberraschungssieg durch den 27 jährigen Italiener Fabio Felline im 4,8 km langen Prolog Zeitfahren. Der aus Turin stammende Felline war in den Saison 2015 und 2016  im Trek-Segafredo Teamkollege des inzwischen zurück getretenen Olympiasieger Fabian Cancellara gewesen. Der vierfache Teilnehmer des Giro war 2016 beim Amstel Goldrace in den Niederlanden schwer gestürzt und hatte sich dabei einen Schädelbasisbruch zu gezogen. Am letzten Sonntag war Felline bei Lüttich-Bastogne-Lüttich mit 14 Sekunden Rückstand auf den Sieger Alejandro Valverde 16. geworden. Nach seinem Triumpf in Aigle mit zwei Sekunden Vorsprung auf den Briten Alex Dowsett und 7 Sekunden vor dem drittklassierten Alexander Edmondson meinte Felline." Ich bin glücklich hier den Prolog in der Tour de Romandie gewinnen zu können. Ich ging als 52. von 152 Fahrer ins Rennen und musste lange warten bis mein Sieg feststand." Bester Schweizer wurde als achter mit 10 Sekunden Rückstand auf den Sieger der ehemalige Junioren Weltmeister in der Bahn Einzel Verfolgung Tom Bohli. Der 23 jährige St. Galler war damit auch der beste Fahrer des US_Amerikanisch-Schweizerischen BMC Team. Der zweite Schweizer Mathias Frank (AG2R La Mondiale) kam als 32. mit 20 Sekunden Rückstand ins Ziel." Es lief mir nicht so schlecht. Aber die Bedingungen waren wegen dem Regen für uns alle schwierig. Jetzt hoffe ich dass es mir morgen auf der ersten Bergetappe von Aigle nach Chambéry VS besser läuft. Zum Glück sind meine Schürfungen und Prellungen die ich mir am Montag auf einer Trainingsfahrt hier in Aigle zugezogen habe nicht so schlimm." war der Kommentar des Luzerner Spitzenfahrer im Ziel. Stefan Küng der vor zwei Jahren in Freiburg eine Etappe der Tour de Romandie gewonnen hatte und darauf am Giro schwer gestürzt war benötigte als 34. drei Zentels Sekunden mehr als Frank. Danilo Wyss folgte als 41. und Michael Albasini als 55. " Ich habe heute bei diesen nassen Bedingungen nichts riskiert. Jetzt hoffe ich je nach Ausgang der morgigen Bergetappe ins Wallis auf ein Spitzenresultat in Bulle und Payerne." war vom Ostschweizer Michael Albasini zuhören der an Ostern beim Amstel Goldrace in Holland als dritter hinter den beiden Ex-Weltmeister Philippe Gilbert und Michal Kwiatkowski auf das Podest gefahren war, und bei Lüttich-Bastogne-Lüttich siebter geworden war. Der grosse Favorit und zweimaliger Sieger der Westschweizer Rundfahrt sowie dreimaliger Gewinner der Tour de France der Brite Chris Froome fuhr ein diskretes Rennen. Als 78. büsste Froome  29 Sekunden auf den Sieger ein.(mdy)   Mehr...


9. Grand Prix Mobiliar Ostermontag-Radrennen in Kiesen - Nico Selenati gewinnt den Grand Prix Mobilar

Nico Selenati gewinnt das Ostermontag-Radrennen in Kiesen 2017 - Fotos: Hedy Jacobs Nico Selenati gewinnt das Ostermontag-Radrennen in Kiesen 2017 - Fotos: Hedy Jacobs

18.04.2017 21:56:03 Spannenden Radsport wurde beim 9. Grand Prix Mobiliar mit Start und Ziel in Kiesen gezeigt. Vor zahlreichen Zuschauern verlief das Hauptrennen der Elite/Amateure von Beginn weg äusserst animiert. In der ersten Hälfte entwickelte auf dem flachen und schnellen Parcour rund um Kiesen ein regelrechtes Ausscheidungsrennen. Zu Rennhälfte der 104 km konnte sich eine grössere Gruppe vom Feld lösen. Zahlreiche Fahrer gingen nun in die Offensive und das Rennen verlief äusserst spannend. Es bildete sich sechs Mann starke Spitzengruppe. Von dieser Spitzengruppe konnte sich niemand entscheidend absetzen und so kam es zu einer Sprintentscheidung um den Tagessieg. Nico Selenati (Team MG Project) war der schnellste Sprinter und konnte den 9. Grand Prix Mobiliar für sich entscheiden. Im zweiten Rang klassierte sich Siarhei Shauchenka (Centre Mondial du Cyclsime) vor dem Berner Elitebiker Lukas Flückier (Swiss National Team MTB) als Dritter. Die nächsten Verfolger trafen mit 24 Sekunden Rückstand auf den Sieger Selanati im Ziel ein.   Mehr...


52. Rad Strassenrennen Amstel Gold Race - Philippe Gilbert gewinnt vor Michal Kwiatkowski und Michael Albasini

Michael Albasini wird 3. beim Amstel Gold Race 2017 in Valkenburg - Foto: Stefano Sirotti Michael Albasini wird 3. beim Amstel Gold Race 2017 in Valkenburg - Foto: Stefano Sirotti

16.04.2017 21:13:34 Der belgische Strassen Weltmeister von 2012 in Valkenburg, NL Philippe Gilbert gewann nach 2010,2011 und 2014 zum vierten Male den Niederländischen Frühlingsklassiker das 52. Amstel Gold Race.Nach den 264,6 km von Maastricht nach Berg en Treblijt/Valkenburg über insgesamt 32 Hügel triumpfierte im zweier Sprint der Belgische Meister Philippe Gilbert vor dem Polnischen Weltmeister von 2014 und dem Gewinner von Mailand-San Remo 2017 Michal Kwiatkowski, der 2015 am Amstel Gold Race die Siegesblumen in Empfang nehmen konnte. " Ich bin Happy hier, wo ich vor fünf Jahren Weltmeister geworden bin zum vierten Mal den UCI World Tour Event, das Amstel Gold Race gewinnen zu können." waren die ersten Worte des früheren BMC Spitzenfahrer Philippe Gilbert im Ziel, der jetzt im Quick-Step Floors Team seine Brötchen verdient, und das Rennen trotz einer bei einem Sturz erlittenen Nierenver-letzung das Rennen siegreich gestalten konnte. Gilbert muss aber jetztwegen seiner Verletzung am Mittwoch auf die Flèche Wallone und am Sonntagauf den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich in seiner Heimat verzichten. Rekordsieger des Amstel Gold Race in der Region Süd Limburg bleibt mit fünf Erfolgen der frühere Holländische Spitzenfahrer Jan Raas. Als dritter mit nur 10 Sekunden Rückstand auf das Weltmeisterliche Duo Gilbert-Kwiatkowski eroberte der Schweizer Michael Albasini den dritten Podestplatz in einem tollen Sprint vor dem Australier Nathan Haas und dem Spanier Jose Rojas." Ich bin glücklich hier meinen ersten Podestplatz herausfahren zu können. Denn an diesem Rennen war ich zuvor noch nie in die Top-Ten gefahren.   Mehr...